Zum Wohl Riol!
pt geschrieben Am 20. Spieltag der Kreisliga D traf die zweite Mannschaft auf die Reserve der SG Longuich-Riol. Das Spiel musste unbedingt von uns gewonnen werden, sonst war der Traum vom direkten Wiederaufstieg direkt vorbei. Leider musste Coach Frank Basten auf Matthias Bach, Reiner Poltrock und Peter Thul verzichten. Doch die Elf auf dem Spielfeld erledigte ihre Sache richtig ordentlich.
Von Beginn an setzte unsere Mannschaft die Gastgeber auf dem rioler Hartplatz unter Druck. Und so fiel bereits in der 4. Minute der 0:1 Führungstreffer, als Stefan Kolz auf einen Rückpass aus der Gästeabwehr spekulierte und diesen traumhaft sicher zur Führung verwandelte. Auch der nächste Treffer zum 2:0 ließ nicht lange auf sichwarten. Nach einem Einwurf schlug Frank Basten einen 30m Pass diagonal auf Tim Ternes im Strafraum. Tim spielte von der Grundlinie auf den frei stehenden Stefan Kolz zurück, der zu seinem zweitem Tor in der 13. Minute einschieben konnte.
Auch die Gastgeber aus Riol kamen zu ihren Chancen. Besonders bei Standards strahlte vom rioler Stürmer Volker Krämer immer Gefahr aus, doch seine Kopfbälle landeten immer knapp neben dem Tor. In der 16. Minute packte Schniedel seinen HAMMER aus. Sein Vollspann-Schuss aus 30m landete mit so einer Wucht im gegnerischen Tor, dass der Tormann nicht den Hauch einer Chance hatte. 3:0.
Doch die gegnerische Mannschaft gab sich noch nicht geschlagen. Trotz Feldüberlegenheit unsererseits blieben gerade die Standards gefährlich. In der 28. Minute konnte Bernd Müller nach einem Eckball per Kopf zum 3:1 verkürzen. Auch anschließend war der Druck der Gastgeber deutlich spürbar. Doch kurz vor der Halbzeit konnte Nico Hermes vom linken Strafraumeck mit einem sehenswerten Schuss in die lange Ecke wieder den konfortablen Vorsprung von 4:1 erziehlen.
In der Halbzeit wechselte Rio den Stürmer Oli Haas gegen den Routinier Wilfried Schlag aus. Doch auch dieser Wechsel konnte der Mannschaft nicht den nötigen Schub verleihen. Nach der Halbzeit plätscherte das Spiel so vor sich hin. Erst nach der Einwechslung von Nico Rosch kam wieder etwas Fahrt in unser Spiel. Die erste ernsthafte Torchance ergab sich in der 58. Minute als Nico Hermes von der linken Seite quer passen konnte, doch Stefan Kolz leider nur das Außennetz traf. Doch als sich Schniedel auf links durchsetzen konnte und die Falnke mustergültig in die Mitte setzte, wo Stefan Kolz den Ball nur noch stoppen und überlegt zum 5:1 einschieben konnte, war das Spiel entschieden. Auch nach dme Anschlusstreffer von Bernd Müller in der 64. Minute ergaben sich die Rioler ihrem Schicksal. Selbst die Flirtversuche vom rioler Spieler Stefan Müller in der 80. Minute mit der Schiedsrichterin führten nicht mehr zur Wende. Einige wenige Chancen führten zu keiner Ergebniskorrektur. Das Ergebnis ging auch in der Höhe in Ordnung, denn wenn wir mal Druck ausübten, führte dies auch immer zu Ballgewinnen oder Torchancen, gegen die die Gastgeber nichts entgegen zu setzen hatten.
Aufstellung SVLK: Stefan “Moh” Leim, Frank “Coach” Basten, Chrissi “Spielführer” Schu, Michael “Duracell-Hase” Moli, Tim “Günther” Ternes (68. Nesh “Die Gazelle” Berisa), Stefan “Das Auge” Kolz, Jürgen “Schniedel” Schneider, Nico “Das Talent” Hermes, Rainer “Das Laufwunder” Wolf (56. Nico Rosch Wernie Seinen), Nico “Der Wühler” Wassermann und Moritz “Gib niemals auf” Thul.
Aufstellung Longuich/Riol: Stefan Zeltinger, Matthias Reis, Jürgen Kremer, Stefna Müller, Norbert Schlöder, Ludwig “Luy” Schiff, Volker Krämer, Christian Becker, Oliver “The Body” Haas (46. Wilfried Schlag), Bernd Müller und David Schill.
Schiedsrichterin: Anna Engelhardt (pfiff die Partie souverän und ohne große Show)
Spieler des Spiels: Stefan Kolz, der mit seinem Hattrick und seiner übersichtlichen Spielart das Spiel in die richtigen Bahnen lenkte.
Zuschauer: 15 (davon 10 aus Leiwen, die dann auch für die entsprechende Stimmung sorgten)
Ausblick: Für das letzte Heimspiel der Saison am nächsten Sonntag gegen den bereits feststehenden Meister Ehrang/Pfalzel zählt nur ein Sieg. Wir würden uns über eine hohe Zuschauerbeteiligung freuen, am nächsten Alles-oder-Nichts Spiel der zweiten Mannschaft.

