
Am 14.10.2007 von

pt geschrieben
SVLK II – SV Welschbillig III 6:0 (3:0)Nach den beiden letzten und sehr schmerzlichen Niederlagen im Pokal gegen Schöndorf und im Nachholspiel gegen unseren Nachbarn aus Pölich war es am heutigen Samstag mal endlich wieder an der Zeit, etwas für das Selbstvertrauen zu tun und wieder 3 Punkte einzufahren, um das Ziel des Aufstieges nicht „ad acta“ legen zu können. Jetzt hieß es gegen die Dritte von Welschbillig/Kordel zu überzeugen. Dies wurde uns von Seiten des Gegners auch noch insofern leicht gemacht, da der Gegner nur mit zehn Mannen angereist war.Dem Wunsch der Welschbilliger im Vorfeld der Partie das Spiel zu verlegen, sind wir aufgrund der schlechten Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit mit solchen Spielverlegungen gemacht hatten, nicht nachgekommen. Da wohl große Teile der gegnerischen Mannschaft an diesem Wochenende in Stuttgart auf der Wasen verbracht hatten, ist es scheinbar zu diesem personellen Engpass gekommen. Nun ja. Shit happens. Wir brauchten unbedingt die Punkte und hatten diesbezüglich auch keinerlei schlechtes Gewissen. Schließlich stehen die Termine ja schon lange vor Saisonbeginn fest. Doch nun zum Spiel.Nach langer Zeit musste Frank Basten mal wieder als Libero für Herbert Lex einspringen, da dieser mal den Flow der Stadt der Liebe Paris testen wollte. Ansonsten waren die alten bekannten an Bord, so dass man mit einem wohligen Gefühl in die Partie starten konnte.Obwohl gegen nur zehn Mann ist die Mannschaft dann von Beginn an sehr konzentriert gestartet. Sofort war ein Übergewicht auszumachen und der Gegner hatte Schwierigkeiten, die Mittellinie zu überqueren. Bereits in der dritten Minute ging es mit den zum Teil 1000% Chancen los. Doch eine nach der anderen wurden mehr oder weniger kläglich vergeigt. Besonders erwähnenswert ist, dass der heute auf der linken Seite spielende Carsten Jostock soviel Selbstvertrauen mit in die Partie gebracht hatte, dass er es sich zweimal hintereinander zutraute, auf der linken Außenbahn durchzustarten und aus vollem Lauf mit Links zu flanken. Doch damit war er nicht gut beraten. Er ist halt ein Rechtsfuß.So dauerte es dann bis zur 25. Minute, bis endlich das erste Tor verbucht werden konnte. Der heute gut aufgelegte Marius Heisig konnte nach Vorarbeit von Moritz Thul zum 1:0 einschieben. Schon eine Minute später folgte das 2:0 erneut durch Marius. Diesmal war Michael Molitor der Vorbereiter, der auf der für ihn ungewohnten Position auf der rechten Seite eine sehr gute Leistung abrufen konnte. In der 33. Minute war es dann Jürgen Schneider, der das 3:0 perfekt machte.Mit dieser komfortablen Führung ist man dann beruhigt in die Pause gegangen. Für Carsten Jostock kam nun der in letzter Zeit glücklos spielende Neshi in die Partie. Er sollte aber schon bald mit dem 4:0 belohnt werden. Ob Moli, Neshi, Moritz oder sogar der von hinten angeeilte Christian Schu: auch jetzt wurden reihenweise Chancen vergeben, wobei der Gegner nie auch nur annähernd gefährlich in unsere Hälfte gekommen ist. Erst der nach langer Verletzungspause wieder eingreifende Sturmtank Niko Wassermann konnte in der 65. Minute das Tor zum 5:0 treffen. Vollendet wurde die Leistung dann mit dem dritten Tor von Marius in der 82. Minute.Am Ende bleibt festzuhalten, dass wir uns an diesem Samstag nicht mit Ruhm bekleckert haben. Sicherlich hätte das Spiel bei besserer Chancenauswertung mit 13 oder 14 zu 0 gewonnen werden müssen. Doch auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass der in Unterzahl tapfer kämpfende Gegner es nicht verdient hätte, so abgeschossen zu werden. Deshalb sollten wir das Spiel abhaken und mit voller Konzentration am 27. Oktober zu Hause gegen die Zweite von Riol zu Werke gehen, damit auch diese drei Punkte hier in Leiwen bleiben. SVLK: MOH, Molitor, Schu (Wassermann, 62.), Jostock (Neshi, 45), Basten, Ternes, Rosch (Müller, 58.), Heisig, Wolf, Thul, SchneiderTore: 1:0 Heisig (25.), 2:0 Heisig (26.), 3:0 Schneider (33.), 4:0 Neshi (50.),5:0 Heisig (82.)
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