
Am 18.03.2008 von

fo geschrieben
SG Butzweiler/Newel II – SVLK II 1:1Am Sonntag, dem 16. März hieß es für die zweite Mannschaft des SVLK antreten beim Tabellennachbarn aus Butzweiler/Newel. Aufgrund der schlechten Witterungsverhälnisse in der Vergangenheit stand schon relativ früh fest, dass das Spiel auf dem zugigen Aschenplatz in Newel direkt an der B 52 gelegen, stattfinden wird. Da die erste Mannschaft des Gegners wie schon gegen Schleidweiler geschehen, spielfrei hatte, wurde das Spiel auf 15:00 Uhr nach hinten verlegt. Butzweiler rangierte bis zu diesem Spiel direkt hinter uns auf Rang drei der Tabelle. Deshalb war allen klar, dass hier nur ein Sieg zählt, um weiterhin ernsthaft im Rennen um den zweiten Platz dabeibleiben zu können.Doch zu Beginn des Spiels war davon ganz und gar nichts zu spüren. Es fehlte sowohl an Power als auch an der nötigen Laufbereitschaft. Der Auftritt in der ersten Hälfte des Spiels erinnerte eher an ein Freundschaftsspiel als an einen hart umkämpften Aufstiegskrimi. Von dem festen Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen waren die Leistungen der gesamten Mannschaft in der ersten Hälfte weit entfernt.Bezeichnend für diese Mannschaftsleistung war dann, dass Niko Hermes, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte, in der 10. Minute des Spiels einen Elfmeter für den Gegner verursachte. Vorausgegangen war ein harmloser Zweikampf an der Strafraumgrenze. Niko konnte den Provokationen des Gegners nicht widerstehen und ließ sich zu einer Tätigkeit in Form eines starken Schubsers hinreißen. Dies ahndete der Schiri dann sofort mit einer zum Glück nur gelben Karte und zeigte folgerichtig auf den Punkt. Der platziert geschossene Elfer war für unseren heutigen Torwart Eddy Lörsch nicht zu halten. Nachdem Niko dann in der nächsten Aktion gefoult hatte, wurde er vom Trainer aufgrund akuter gelb-rot-Gefährdung bereits in der 35. Minute ausgewechselt. Er wird im nächsten Spiel garantiert alles dafür geben, diese Leistung zu korrigieren.Im Stile von typischem Angsthasenfußball ging die erste Hälfte dann zu Ende. Der Gegner hätte die Führung sogar noch ausbauen können, als der Gegner eine etwas zu kurz geratene Faustabwehr von Eddy Richtung Tor schoss. Doch Chrissi Schu konnte diese Chance mit einem Kopfball über die eigene Latte entschärfen.Die zweite Hälfte sollte dann anders laufen. Jetzt gab die Mannschaft Gas und setzte den Gegner permanent unter Druck. So kam die Mannschaft ein ums andere Mal zu Chancen. Gefährlich waren dabei wie immer die Standards (Eckenverhältnis am Ende des Spiels ca. 3:12), bei denen unsere kopfballstarken Spieler stets mit nach vorne kamen. Doch es sollte bis zur 70. Minute dauern, bis endlich etwas zählbares dabei herausgesprungen ist. Eine Ecke von Peter Thul wurde von Niko Wassermann mustergültig abgenommen und landete im langen Eck des Gegners. Nun war der Drang nach dem Siegtreffer noch stärker. Ab der 75. Minute wurde der Libero aufgelöst und Frank Basten schaltete sich im Mittelfeld ein. Die wenigen Konterchancen, die der Gegner dadurch hatte, wurden allesamt glänzend von Eddy pariert. Der Gegner geriet nun ein ums andere Mal in Bedrängnis und die Partie wurde zusehends hektischer. Die Folge war, dass der schlechte Schiri, der sein Selbstbewusstsein wohl zu Hause gelassen hatte, total die Kontrolle über das Spiel verloren hatte und es eigentlich dadurch sehr lustig wurde. Es herrschte Chaos!! Hier die Kurzfassung: Moli erhielt aufgrund eines Fouls die rote Karte. Sein Gegenspieler erhielt wegen einer Tätigkeit an ihm ebenfalls die rote Karte. Die Folge: Tumulte, Rudelbildung und und und. Doch denkste!! Der Schiri nahm beide roten Karten sofort zurück. Jeder dachte, das Spiel sei abgebrochen. Doch denkste!! Der Schiri pfiff (eigentlich noch 3 Minuten vor dem offiziellen Spielzeitende) wieder an, doch 5 Sekunden später dann ab!! Alles in Allem eine Lachnummer, über die sich alle köstlich amüsierten. Unser erster Vorsitzender Klaus Scholtes, der die Partie mitverfolgte (danke für deine Unterstützung!) wird wohl noch lange über diese Zustände schmunzeln können.Doch schon kurze Zeit später in der Kabine ist dann allen wieder das Lachen vergangen. Schließlich wurden zwei Punkte im Rennen um den Aufstieg verloren. Die Attacke der zweiten Halbzeit kam zu spät. Mit einer solchen Einstellung aus der zweiten Hälfte muss eine Mannschaft, die aufsteigen möchte eigentlich jedes Spiel von Anfang an beginnen. In diesem Sinne schließen wir den Bericht mit den Worten des Trainers, der nach dem Spiel sagte: „Vor dem nächsten Spiel rede ich mit dem Schiri, und frage, ob er nicht direkt mit der zweiten Halbzeit beginnen kann?“ Tore: 1:0 (10.) SG Butzweiler; 1:1 (70.) Niko WassermannSVLK:Marc (Eddy) Lörsch, Frank Basten, Chrissi Schu, Michael Molitor, Tim Ternes, Niko Hermes (35. Frank Otten), Peter Thul, Stefan Kolz, Rainer Wolf, Moritz Thul, Niko Wassermann
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