Geschichte
SV Köwerich
Die Anfänge
Wir schreiben das Jahr 1921. 43 Jahre nach der Gründung des ersten deutschen Fußballvereins in Hannover, finden sich in der 330 Einwohner zählenden Moselgemeinde Köwerich 16 fußballbegeisterte Männer zusammen, um den Sportverein Köwerich ins Leben zu rufen. Die Namen dieser jungen aktiven und inaktiven Gründungsmitglieder: Joh. Peter Basten, Joh. Wilhelm Basten, Peter Basten, Joh. Heinsdorf, Matthias Jostock, Peter Jostock, Joh. Lentes, Matthias Regnery, J. Schlöder, Josef Schlöder, Peter Schlöder, Joh. Scholtes, Matthias Scholtes, Matthias Thörnich, Josef Traut und Joh. Zell.
Idealismus und Opferbereitschaft prägten die Gründerjahre: Als Sportplatz diente dem jungen Verein ein Wiesengelände in der Nähe des heutigen Vereinslokals Alter Bahnhof, das notdürftig als Spielfeld hergerichtet wurde. Nur gemeinsam war es möglich, die notwendigen finanziellen Mittel für den ersten eigenen Ball aufzubringen. Enthusiastisch begann die wilde Jagd nach dem runden Leder. Ohne geregelten Spielbetrieb und taktische Zwänge stand der Spaß im Vordergrund. Die ersten Freundschaftsspiele wurden hauptsächlich gegen Vereine der Nachbardörfer ausgetragen. Als echtes Highlight galt das Spiel gegen den SV St. Martin Trier, einer damals sehr bekannten Mannschaft. Unsere damals noch in blau/weißen Sweatern auflaufende Köwericher Mannschaft unterlag unglücklich mit 1:9.
Depressionen
Während den schwierigen Jahren der Inflation schlief das Vereinsleben wieder ein: Ein Teil der Gründungsmitglieder war inzwischen verzogen bzw. nach auswärts verheiratet. Außerdem waren Eifer und Begeisterung der Gründungsjahre verflogen, die die widrigen Umstände, unter denen gespielt wurde, bisher stets wettgemacht hatten. Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges bedeutete das endgültige Aus für den SV Köwerich.
Eine zweite Chance
Aus den Trümmern des verheerenden Krieges erwachte wieder das Interesse für den Sport. Am 1. September 1946 wurde der beim Kreissportamt Trier und dem Sportverband Mittelrhein Bad Ems, bis dahin noch namentlich als SV Köwerich 1921 geführte Verein dann erneut beim Amt Klüsserath angemeldet. So konnte der Verein schon im Jahre 1948 insgesamt 65 aktive und inaktive Mitglieder zählen.
Das älteste Mannschaftsfoto aus dem Jahr 1948
Als Sportplatz diente zunächst ein Wiesengelände, später jedoch legten die Vereinsmitglieder auf einem Gelände “Auf der Heide”, das von der Gemeinde an den Verein verpachtet wurde, in teilweise mühseliger Eigenarbeit einen akzeptablen Sportplatz an. Die Sportausrüstung, Trikots, Stutzen usw. wurden ebenfalls von den Mitgliedern aufgebracht, indem sie bei einigen Neubauten in ihrer freien Zeit Ausschachtungsarbeiten ausführten, so dass wenigstens für die Aufnahme des Spielbetriebs die notwendigsten finanziellen Mittel für die Erstausrüstung vorhanden waren.

Saison 1953/54: Die SVK-Elf vor dem Kreispokalendspiel gegen Osburg (0:3 verloren)
Mit dem Bau des gemeindeeigenen Jugendheimes 1952 erhielt der Verein einen weiteren Aufschwung, da nun auch die räumlichen Verhältnisse für Vereinsveranstaltungen und Umkleidemöglichkeiten für die Spieler vorhanden waren. Ab der Saison 1946/47 spielte der Verein in der C-Klasse des Landkreises Trier. Den ersten größeren sportlichen Erfolg konnte der Verein in der Saison 1951/52 verbuchen, als er die Staffel-Pokalmeisterschaft gegen Rodt errang. Vier Jahre später schaffte man den Aufstieg in die B-Klasse. In dieser Liga wurden in den ersten beiden Jahren gute Mittelplätze belegt und in der Saison 1958/59 erreichte der Verein die Meisterschaft und den Aufstieg in die A-Klasse.
Fest zum 30-jährigen Vereinsjubiläum: Pastor Schubach und Schulmeister Hardt gehen mit gutem Beispiel voran
Die A-Klassen-Zugehörigkeit konnte im ersten Jahr nur durch Qualifikationsspiele erhalten werden. In den nun folgenden Jahren wurde der bisher schönste Fußball in Köwerich gespielt, und der stolzeste Erfolg war die Erringung der Kreispokalmeisterschaft der A-Klasse im Jahre 1959. Mit 8:3 wurde der favorisierte SV Hermeskeil auf dem neutralen Platz in Kenn besiegt. Nach Umgruppierung der Klasseneinteilung Anfang der 60er Jahre konnte sich der Verein in der ersten Kreisklasse bis zur Saison 1964/65 behaupten.
Auszeit
Glanzvolle Zeiten Saison 1959/60:obere Reihe: Joh. Jostock, Franz Ludes, Hainer Pletz, Rud. Jostock, Robert Basten, Josef Schlöder, Kunibert Regnery
mittlere Reihe: Heinrich Schlöder, Karl Jostock, Robert Schneider
untere Reihe: Karl Ludes, Heinz Ferber, Norbert Welter
Nach Beendigung der Saison 1964/65 musste der Spielbetrieb wegen Spielermangels vorübergehend eingestellt werden. Nach einer dreijährigen fußballlosen Zeit beschloss die Generalversammlung im Jahre 1968 die Wiederaufnahme des Spielbetriebes. Der Sportplatz “Auf der Heide” war inzwischen bedauerlicherweise in eine Kiesgrube umgewandelt worden. Es wurde deshalb auf dem Sportplatz der Nachbargemeinde Leiwen gespielt. Zwei Jahre später, im Jahre 1970, schaffte der Verein nach zwei aufeinanderfolgenden Meisterschaften den Aufstieg in die erste Kreisklasse. In der ersten Saison dieser Klasse belegte der SVK einen Platz im oberen Tabellendrittel. Seine Heimspiele trug der Verein auf dem Hartplatz in Bekond aus. Doch nach Ablauf dieser Spielzeit schien sich wieder dasselbe Schicksal wie 1965 anzubahnen. Die Bildung einer Spielgemeinschaft schien der einzige Weg aus der personellen Notsituation.
SG Detzem/Köwerich
Saison 1973/74 von links:
Nick Scholtes (1. Vorsitzender VfB Detzem), Dieter Hermans, Robert Basten, Josef Merges, Fritz Hoffmann, Heinrich Schlöder, Peter Newel, Peter Ferber, Winand Regnery, Klaus Schmitt, Rolf Basten, K.-H. Schmitt, Ferd. Graf, Edmund Schmitz, Josef Lex (1. Vorsitzender SV Köwerich)
Mit dem VfB Detzem fand der SV Köwerich einen gleichberechtigten Partner. Und so wurde am 10. Juni 1971 die SG Detzem/Köwerich gegründet. Keine Liebesheirat, aber eine Vernunftehe. Der sportliche Erfolg rechtfertigte den Zusammenschluss beider Vereine. Die erste Mannschaft spielte in der A-Klasse, die zweite Mannschaft in der zweiten Kreisklasse. Nach Einführung der neuen Spielklassen ab der Saison 1978/79 spielte die erste Mannschaft in der A-Liga und ab 1981 in der B-Liga. Die zweite Mannschaft kickte in der D-Klasse. Das Jahr 1976 stellte den Beginn einer erfolgreichen Jugendarbeit dar. Mit dem SV Leiwen wurde der Jugendspielbetrieb im Rahmen einer Spielgemeinschaft Leiwen/Detzem/Köwerich unterhalten. Trotz aller sportlichen Erfolge und trotz vieler persönlicher Bindungen, trennten wir uns im Jahre 1983 wieder vom Sportverein Detzem. Die Spielgemeinschaft Detzem/Köwerich war zu Ende – der Wunsch nach Eigenständigkeit war größer.
1983 bis A.K.
hintere Reihe: Rudolf Scholtes, Thomas Zirbes, Jürgen Basten, Guido Welter, Frank Basten, Robert Jakoby, Herbert Jostock, Thomas Jostock (Spielertrainer), Alfred Krämer (Betreuer)
vordere Reihe: Ralf Basten, Heinz Scholtes, Raimund Jostock, Werner Jostock, Michael Classen, Johannes Lentes
Mit der Saison 1983/84 begann ein neues eigenständiges Kapitel in der Geschichte des SVK. Die neuformierte Mannschaft startete in der D-Liga. Bereits im ersten Jahr gelang der Aufstieg in die C-Klasse. In der darauffolgenden Saison wechselte man den Heimspielort von Detzem nach Leiwen. Seitdem trägt der SVK seine Heimspiele im Stadion “Rote Erde” aus.
Bis zur Saison 1990/91 konnte der Verbleib in der C-Liga gesichert werden. Durch erneuten Spielermangel schloss man sich notgedrungen dem SV Leiwen an, da eine Spielgemeinschaft mit Leiwen II aus Satzungsgründen nicht möglich war. Der komplette Spielerkader des SV Köwerich wechselte nach Leiwen. Obwohl die zweite und dritte Mannschaft unter der Regie des SVK agierten, verschwand der Name „SV Köwerich” für drei Jahre vom fußballerischen Horizont. Leiwen II spielte in der B-Klasse, Leiwen III stolperte durch die Reserveklasse. Im ersten Jahr konnte der Klassenerhalt nur durch die Relegation gesichert werden. In der zweiten Saison spielte man lange Zeit um die Meisterschaft mit, musste sich letztendlich aber mit dem dritten Platz begnügen. Im dritten Jahr folgte der niederschmetternde Zwangsabstieg wegen Nichterfüllung des Schiedsrichterkontingentes. Eine ganze Saison spielte man Außer Konkurrenz.
Auf zu neuen Ufern
Da die angestrebte Spielgemeinschaft mit dem SV Leiwen, aus welchen Gründen auch immer, nicht verwirklicht werden konnte, war der Neubeginn mit eigenem Spielerkader die logische Konsequenz. Mit einer jungen und hungrigen Mannschaft startete man erneut in der D-Liga, aus der man überlegen den direkten Aufstieg in die C-Klasse realisierte. Genauso souverän wurde in der Saison 1995/96 die C-Liga-Meisterschaft errungen. Nach zwei erfolgreichen Spielzeiten, und in Punktspielen immer noch ungeschlagen, stand der SV Köwerich nun vor der neuen Herausforderung B-Liga, in die mit der Saison 1996/97 gestartet wurde.
Leichtathletik – Die Anfänge
Die Leichtathletikstaffel des SV Köwerich Anfang der 50er Jahre
Im Jahre 1949 nahm der Fußballer Rudolf Blesius an einem Leichtathletik-Sportfest in Ehrang teil. Von der Atmosphäre auf dieser Veranstaltung berauscht kam er zu dem Entschluss öfter an solchen Sportfesten teilzunehmen. Dieses Leichtathletik-Meeting in Ehrang gab somit den Anstoß zur Gründung einer eigenen Leichtathletik-Abteilung unter dem Dach des SVK. In der Zeit von 1949 – 1956 gelang es dem SVK eine schlagkräftige Leichtathletik-Abteilung aufzubauen, die mit dem Niveau der Konkurrenz gut mithalten konnte.
Leichtathletik – Erfolgreiche Zeiten
Sportfest in Ehrang: Ein SVK-Athlet beim Kugelstoßen
In der Folgezeit bestritten die Leichtathleten des SVK eine große Anzahl von Wettkampfveranstaltungen auf denen sie regelmäßig beachtenswerte Erfolge erzielten. Den größten Erfolg errangen sie wohl bei dem DJK Bundessportfest in Schweinfurt im Jahre 1953 wo die 3×1000-m-Staffel des SVK den 5. Platz mit einer Gesamtzeit von 8:32,0 Min. belegten. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, da bei diesem Sportfest Leichtathleten aus dem gesamten Bundesgebiet teilgenommen hatten, von denen viele auch bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften starteten. Ein weiterer sehenswerter Erfolg war der Eintrag in die Rheinländische 10-Besten-Liste aus dem Jahre 1952, in der die 3×1000-m-Staffel des SVK auf dem 3. Platz rangierte.

Trierischer Volksfreund vom 20.08.1953
Diese Erfolge verdienen eine besondere Beachtung, da man die Trainingsbedingungen des SVK nicht mit denen größerer Vereine vergleichen konnte. So wurde bevor das Jugendheim als Trainingsörtlichkeit zur Verfügung stand wöchentlich in einer Scheune trainiert. Hinzu kommt, dass die Sportfeste meist weiter entfernt waren, und man die Anreise oft mit dem Fahrrad bestreiten musste. So legte Rudolf Blesius 160 km mit dem Fahrrad zurück, um bei den Landesmehrkampfmeisterschaften 1950 teilzunehmen. Trotz dieser weiten Anreise erkämpfte er noch einen hervorragenden 7. Platz im 1000m Lauf.
Leichtathletik – Die Mittelmoselstaffel
Trierischer Volksfreund vom 02.07.1951
Die Leichtathletikstaffel des SVK nahm aber nicht nur an Wettkämpfen teil, sondern organisierte derer auch. Als das wohl größte und bekannteste Sportereignis kann man wohl die Mittelmoselstaffel bezeichnen, die vom SVK am 08. Juli 1951 zum 30-jährigen Bestehen des Vereins veranstaltet wurde. Diese Mittelmoselstaffel wurde auf einer Länge von 7600m incl. 4 Moselüberquerungen ausgetragen. Da der SVK in den Jahren zuvor schon öfters Sportfeste organisiert hatte, und die hohe Qualität in der Region sehr bekannt war, kam es zu einer regen Teilnahme. Die teilnehmenden Mannschaften wurden in 4 Gruppen aufgeteilt: 1. Schülerklassen, 2. Jugendklassen, 3. Fußballklassen und 4. Meisterklassen. Am Abend zuvor fand im Jugendheim ein Fest statt, an dem sich der Turnverein von Trier, die Gewichtheber von Trier und die Kunstradfahrer beteiligten.

Aufnahme während der Mittelmoselstaffel:
Die Sportler auf einer Laufstrecke nach der ersten Moselüberquerung (linke Moselseite – Klüsserath)
Am Tag der Mittelmoselstaffel erlebte Köwerich eine wahre Flut an Auswärtigen, die das Spektakel miterleben wollten. Um 15.30 Uhr fiel der Startschuss für die Schülerklassen und um 16.45 Uhr konnte die Attraktion des Tages beginnen, der Start der Meisterklasse, in der sich die Leichtathleten des SVK gut behaupten konnten. Dieser Tag blieb allen Beteiligten unvergesslich und wurde auch von den Aktiven anderer Vereine und den Zuschauern als überaus gelungener Wettkampf betitelt.
Ein weiteres geplantes Unternehmen war der Ausbau des Sportplatzes. Es sollte dort eine 400 mtr Bahn, eine 100 mtr Bahn bzw. 110 mtr Hürden-Bahn, eine Sprunggrube und 2 Hochsprunggruben errichtet werden. Dieser Plan konnte auch teilweise realisiert werden.
Heute unvorstellbar, früher völlig normal: Ein SVK-Sportler mit dem Fahrrad zum Wettkampf
Mit der Zeit konnte der SVK aber einem in dieser Zeit allgegenwärtigen Schreckgespenst nicht entgehen: dem Mangel an jungen Nachwuchssportlern. Aus diesem Grund musste dann nach einiger Zeit die Leichtathletik-Abteilung aufgelöst werden, da die Athleten meist auch in der Fußballmannschaft des SVK spielten und die doppelte Belastung nicht unter einen Hut bekamen. Mit der Auflösung der Leichtathletik Staffel des SVK wurde auch eine Ära beendet in der es der kleinen Abteilung des SVK eins ums andere mal gelang den vermeintlichen Favoriten der größeren Vereine ein Beinchen zu stellen und beachtliche Erfolge zu erzielen.
Die Vereinsvorstände von 1947-2000
| Jahr | 1.Vorsitzender | 2.Vorsitzender | 3.Vorsitzender | Schriftführer | Kassierer |
| 1947/58 | Math. Jostock | Ed. Mörschbacher | Klaus Schmitt | Arth. Welter | M. Knodt |
| 1948/49 | Math. Jostock | Ed. Mörschbacher | Klaus Schmitt | Arth. Welter | M. Knodt |
| 1949/50 | Math. Jostock | Ed. Mörschbacher | Klaus Schmitt | Paul Scholtes | M. Knodt |
| 1950/51 | Winand Basten | Jos. Menningen | Math. Regnery | Paul Scholtes | Hch. Briesch |
| 1951/52 | Math. Regnery | Jos. Menningen | Karl Basten | Paul Scholtes | Hch. Briesch |
| 1952/53 | Karl Basten | Jos. Menningen | Math. Regnery | Paul Scholtes | Hch. Briesch |
| 1953/54 | Karl Basten | Josef Lex | Jos. Menningen | Jos. Menningen | Paul Scholtes |
| 1954/55 | Karl Basten | Josef Lex | Jos. Menningen | Hans Kelzenberg | Paul Scholtes |
| 1955/56 | Karl Basten | Josef Lex | Jos. Menningen | Herb. Jostock | Paul Scholtes |
| 1956 | Karl Basten | Josef Lex | Jos. Menningen | Herb. Jostock | Paul Scholtes |
| 1957 | Josef Lex | Josef Basten | Jos. Lex-Jostock | Herb. Jostock | Paul Scholtes |
| 1958 | Josef Lex | Karl Basten | Josef Basten | Herb. Jostock | Paul Scholtes |
| 1959/60 | Josef Lex | Karl Basten | Josef Basten | Alois Regnery | Paul Scholtes |
| 1960/61 | Josef Lex | Kunib. Regnery | Herb. Jostock | Alois Regnery | Paul Scholtes |
| 1961/62 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Herb. Jostock | Math. Knodt | Paul Scholtes |
| 1962/63 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Herb. Jostock | Math. Knodt | Paul Scholtes |
| 1963/64 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Herb. Jostock | — | Paul Scholtes |
| 1964/65 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Herb. Jostock | — | Paul Scholtes |
| 1965/66 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Herb. Jostock | — | Paul Scholtes |
| 1966/67 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Herb. Jostock | — | Paul Scholtes |
| 1967/68 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Paul Jostock | Herb. Jostock | Paul Scholtes |
| 1968/69 | Kunib. Regnery | Josef Lex | Paul Jostock | Herb. Jostock | Paul Scholtes |
| 1969/70 | Paul Jostock | Kunib. Regnery | Josef Lex | Bernh. Hirscher | Paul Scholtes |
| 1970/71 | Paul Jostock | Kunib. Regnery | Josef Lex | Bernh. Hirscher | Paul Scholtes |
| 1971/72 | Josef Lex | Ed Regnery-Geib | Paul Jostock | Paul Scholtes | Paul Scholtes |
| 1972/73 | Josef Lex | Ed.Regnery-Geib | Paul Jostock | Paul Scholtes | Paul Scholtes |
| 1973/74 | Josef Lex | Ed.Regnery-Geib | Johann Jostock | Paul Scholtes | Paul Scholtes |
| 1974/75 | Josef Lex | Ed.Regnery-Geib | Johann Jostock | Paul Scholtes | Paul Scholtes |
| 1975/76 | Josef Lex | Hch. Schlöder | Robert Basten | Paul Scholtes | Paul Scholtes |
| 1976/77 | Josef Lex | Hch. Schlöder | Robert Basten | Paul Scholtes | Paul Scholtes |
| 1977/78 | Josef Lex | Hch. Schlöder | Robert Basten | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1978/79 | Josef Lex | Hch. Schlöder | Robert Basten | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1979/80 | Hch. Schlöder | Rudolf Jostock | Herbert Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1980/81 | Hch. Schlöder | Rudolf Jostock | Herbert Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1981/82 | Werner Jakoby | Rudolf Jostock | Herbert Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1982/83 | Werner Jakoby | Rudolf Jostock | Herbert Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1983/84 | Werner Jakoby | Rudolf Jostock | Herbert Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1984/85 | Werner Jakoby | Rudolf Jostock | Herbert Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1985/86 | Robert Basten | Rudolf Jostock | Bernh. Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1986/87 | Robert Basten | Rudolf Jostock | Bernh. Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1987/88 | Robert Basten | Rudolf Jostock | Bernh. Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1988/89 | Robert Basten | Rudolf Jostock | Bernh. Jostock | Winand Regnery | Paul Scholtes |
| 1989/90 | Bernd Jostock | Leo Baum | Rudolf Jostock | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1990/91 | Bernd Jostock | Leo Baum | Rudolf Jostock | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1991/92 | Hch. Schlöder | Leo Baum | Werner Leim | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1992/93 | Hch. Schlöder | Leo Baum | Werner Leim | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1993/94 | Hch. Schlöder | Leo Baum | Leo Basten | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1994/95 | Hch. Schlöder | Leo Baum | Leo Basten | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1995/96 | Hch. Schlöder | Heinz Scholtes | Leo Baum | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1996/97 | Hch. Schlöder | Heinz Scholtes | Leo Baum | Werner Jostock | Markus Regnery |
| 1997/98 | Hch. Schlöder | Frank Basten | Leo Basten | Werner Jostock | Heinz Scholtes |
| 1998/99 | Hch. Schlöder | Frank Basten | Leo Basten | Werner Jostock | Heinz Scholtes |
| 1999/00 | Frank Basten | Heinz Scholtes | Leo Basten | Werner Jostock | Anja Winnebeck |










